03.08.2017

Presse­mitteilungen

GS agri verlegt seinen Standort von Altenoythe nach Friesoythe

Die GS agri eG aus Schneiderkrug wird sich an einem neuen Standort in Friesoythe niederlassen und ihr Unternehmensportfolio im Mittelzentrum des Nordkreises zeitgleich ausbauen. Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann und Cord Schiplage, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der GS agri eG, haben sich am Anfang der Woche über die letzten Details der Gewerbean- und umsiedlung verständigt. Der Verwaltungsausschuss der Stadt stimmte dem Vorhaben am Mittwochabend einstimmig zu.

Die Genossenschaft aus Schneiderkrug erwirbt von der Stadt Friesoythe ein rd. 1,4 ha großes Grundstück an der Böseler Straße. Es grenzt an den Kreisverkehrsplatz und liegt an der Trasse, die langfristig für eine Ortsumgehung für Altenoythe vorgesehen war und ist.

Wie die Unternehmensleitung bekanntgab, wird die Genossenschaft am neuen Standort eine Tankstelle mit Waschanlage, eine DEKRA-Prüfstelle sowie Läger für Düngemittel, Pflanzenschutzmittel und Sackwaren und eine Getreideerfassung errichten. Vervollständigt wird das Projekt durch einen Haus- und Gartenmarkt.

Cord Schiplage sieht die GS agri eG damit für die Zukunft im Nordkreis Cloppenburg bestens aufgestellt: „Wir stellen uns den Herausforderungen der sich verändernden Landwirtschaft und den damit verbundenen Anforderungen. Die neue Lagerstelle wird technologisch auf den modernsten Stand gebracht und sich mit Schlagkraft der Landwirtschaft präsentieren. Ernteabwicklung, Düngerverkauf, etc. werden zukünftig deutlich schneller und schlagkräftiger abgewickelt.“

Er erläuterte weiterhin, dass die Agrarstandorte Altenoythe und Bösel somit zukünftig in Friesoythe am Kreisverkehr zusammengefasst werden und die Landwirte im Nordkreis von dort aus zentral betreut werden. Der Baustoffhandel und der Haus- und Gartenmarkt bleiben in Bösel bestehen. Aber auch hier laufen die ersten Überlegungen diesen Bereich neu zu gestalten und sich den gestiegenen Anforderungen der Kunden anzupassen.

Bürgermeister Sven Stratmann sieht in dieser Ansiedlung einen Glücksfall für Friesoythe. „Das stadteigene Gelände Kreisverkehr Böseler Straße/Oldenburger Ring haben wir ja schon länger als potenziellen Standort für hoch frequentierte Gewerbebetriebe im Blick. Dass sich mit GS agri eG ein Unternehmen dort ansiedelt, das gleich mehrere Handelsgewerbezweige bedient, ist für den Standort Friesoythe natürlich äußerst positiv zu bewerten.

Zur alten Planung einer Umgehungsstraße für Altenoythe angesprochen erklärt der Bürgermeister: „Diese Pläne haben natürlich noch Bestand, auch wenn sie bislang nicht aktiv verfolgt wurden. Die Erschließung des neuen GS agri-Areals beinhaltet quasi den ersten Bauabschnitt des Entlastungsringes. Ob und wann der Lückenschluss erfolgen wird, steht sicherlich noch in den Sternen. Wichtig ist nur: Es ist weiterhin alles möglich.“

Der alte Standort der GS agri in Altenoythe wird geschlossen. Dadurch wird an der Altenoyther Straße eine Fläche von über 6.000 m² frei. Die Stadt hat sich dafür ein Vorkaufsrecht gesichert. Dieses möchte Bürgermeister Stratmann nutzen, um in Altenoythe neue Baugrundstücke auszuweisen. Das hängt aber von verschiedenen Faktoren ab.

Zum Zeitplan der neuen Gewerbeansiedlung können derzeit noch keine konkreten Termine genannt werden. GS agri und die Stadt Friesoythe sind aber bestrebt, schon in 2018 die Baumaßnahmen zu starten.

Der Bürgermeister zeigte sich sichtlich zufrieden. „Ich bin froh, zum einen stärkt die Investition der GS agri Friesoythe als Wirtschaftsstandort, zum anderen haben wir die Aussicht, der Entwicklung in Altenoythe einen wichtigen Anstoß zu geben.“

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