22.02.2018

News

Schüler der Oberschule Emstek schnuppern bei der GS agri

Einen realistischen Einblick in die Berufswelt erhielten insgesamt fünf Neuntklässler der Oberschule Emstek, die im Rahmen des Schulfaches „Profilkurs Wirtschaft“ die Gelegenheit wahrgenommen haben, die Arbeitsabläufe in den einzelnen Abteilungen der GS agri ganzheitlich zu untersuchen und wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln.

In jeweils fünf Erkundungsterminen stand dabei bei jedem Besuch eine andere Abteilung der GS agri im Mittelpunkt, um die Informationen direkt aus der Praxis zu holen. Martina Meyer-Bothe, Ansprechpartnerin für die Auszubildenden bei der GS agri, betreute das Projekt gemeinsam mit dem zuständigen Lehrer Herrn Pape.

Nach dem ersten Begrüßungs- und Kennenlerntermin waren die Schüler bereits beim darauf folgenden Termin in der Abteilung für den Einkauf der GS agri gefordert. Hier lernten die Schüler von unserem Auszubildenden Frank Endemann wie man Lieferscheine erstellt und bucht oder wie man Warenbegleitscheine anfertigt. Während die Schüler die gewonnenen Erkenntnisse selbst in die Tat umsetzten konnten, erläuterte Frank weitere Aufgaben des Einkaufs.

Bei dem dritten Erkundungstermin stellte unsere Auszubildende Lena Siemer den neugierigen Schülern die Abteilung für den Verkauf vor. Zu ihren Aufgabenschwerpunkten zählen die Telefonzentrale, Bestellungen aufnehmen, Kundenberatung und die Bestandskontrolle. Die Schüler konnten ihr zunächst bei diesen Aufgaben über die Schulter schauen und auch hier anschließend selbst tatkräftig beispielsweise beim Erstellen der Lieferscheine mithelfen.

Beim nächsten Termin stand die Vorstellung unserer Buchhaltung unter Führung von Christina Grote und Andre Brandes auf dem Programm, bei denen die Schüler nicht nur viel über die Aufgaben und Organisation der einzelnen Aufgabenbereiche lernten, sondern auch selbst typische Tätigkeiten wie beispielsweise Rechnungsprüfungen – und buchungen, oder das Buchen von Kontoauszügen durchführen durften.

Bei dem letzten Erkundungstermin standen unser Mischfutterwerk und damit einhergehend auch die Aufgaben eines Verfahrenstechnologe/in in der Mühlen- und Getreidewirtschaft im Vordergrund. Thomas Zumbrägel, Helmut Feder, Pia Richter, Katharina Klöker sowie Birgit Scholz erklärten den Schülern die Prozesse der Warenannahme, Disposition, Qualitätskontrolle und des Wiegens. Um auch hier ein Gefühl für die Umsetzung in die Praxis zu erhalten, durften die Jungen unter den wachsamen Augen der Verantwortlichen selbst Proben ziehen, einen LKW zurück wiegen oder auch die Qualitätskontrolle durchführen.

Im weiteren Verlauf der praktischen Umsetzung betonte Helmut Feder, dass die Qualitätssicherung ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist: „Die nachhaltige Rückverfolgbarkeit unserer Produkte ist immens wichtig. Sollte es einmal Probleme geben, können wir die Ursache sofort herausfinden und schnellstens reagieren.“

Während der Erkundungstermine hatten die Schüler die Gelegenheit ausgiebig Fragen zu stellen, um sich weiteres Hintergrundwissen anzueignen. Martina Meyer-Bothe informierte die Schüler ebenfalls über das Ausbildungsangebot oder die Möglichkeiten zur Absolvierung eines Praktikums der GS agri.

Abschließend zogen sowohl Martina Meyer-Bothe als auch die Schüler ein durchweg positives Fazit dieser gelungenen Zusammenarbeit, die gerne in den nächsten Schuljahren wiederholt werden kann.

Besonders gefallen hat den Schülern der Kontakt auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern. Dadurch, dass größtenteils unsere Auszubildenden als Ansprechpartner der einzelnen Abteilungen zur Verfügung standen, konnten diese schnell die richtigen Worte finden, um ihre Ausbildung und Arbeit zu erklären.

Die GS agri bietet es Schulklassen regelmäßig an, sich vor Ort und im persönlichen Gespräch über verschiedene Berufsfelder zu informieren. Martina Meyer-Bothe: „Das machen wir gern, denn nur so bekommen die Schüler einen ersten tieferen Eindruck der hiesigen Arbeitswelt. Auf diese Weise erhält der theoretische Unterricht in der Schule eine ganz andere Bedeutung.“