21.09.2017

News

Neue digitale Ackerschlagkartei der GS agri entlastet und unterstützt die Landwirte

Durch die am 26. Mai 2017 beschlossene Reform der Düngeverordnung kommen auf die hiesige Landwirtschaft in allen Bereichen neue Anforderungen zu. Neben einer Anpassung der gegenwärtigen Produktionsverfahren wird es insbesondere zu einer deutlichen Zunahme der Dokumentationspflichten kommen.

Im Sinne des genossenschaftlichen Gedankens erweitert die GS agri daher ihr Dienstleistungsangebot in Form der digitalen Ackerschlagkartei Acker24, um gemeinsam mit Ihren Kunden und Mitgliedern den neuen Anforderungen begegnen zu können.

Knapp 200 interessierte Landwirtinnen und Landwirte folgten am Donnerstag, den 21. September 2017 der Einladung der GS agri zum Gasthof Frieling in Bühren, um bei der Auftaktveranstaltung die Funktionen von Acker24 erstmals kennenzulernen.

Nach einer Begrüßung und Einführung durch GS agri-Geschäftsführer Heinz Neesen, demonstrierte Jürgen Diers, Abteilungsleiter für Acker- und Pflanzenbau, das gesamte Leistungsspektrum und das Dokumentationskonzept von Acker24.

Das Hauptziel dieser neuen Online-Software von Raiffeisen ist es, für eine bequeme digitale Dokumentation der Ackerschlagkartei zu sorgen, die in erster Linie den Landwirten enorm viel bürokratische Arbeit abnehmen soll. Sie bietet zusätzlich die Bereiche Nährstoffmanagement, die Möglichkeit einer schlagspezifischen Düngeplanung und das Berechnen der Stoffstrombilanz, welche die gesetzlichen Vorgaben der neuen Düngeverordnung automatisch erfüllen.

Die einfach und übersichtlich aufgebaute Ackerschlagkartei bietet dem Landwirten viele weitere Vorteile: Dadurch, dass die Ackerschlagkartei auf dem PC, dem Tablet und dem Smartphone aufgerufen werden kann, werden Livebuchungen auf dem Feld ermöglicht. Über einen Belegimport können Lieferscheine direkt auf dem Schlepper in Ackerbaumaßnahmen verbucht werden, woraus sich auch eine automatische Restmengenkontrolle ergibt.

Über den Partnerzugang können Landwirte ihren Partnern wie z.B. Genossenschaften, Lohnunternehmern oder Beratern, Zugriff auf die Schlaghistorie gewähren, um damit eine bessere Pflanzenbauberatung oder Spritzdokumentation zu ermöglichen. Jedem Partner können individuelle Lese- und Schreibrechte eingeräumt werden.

Durch Cloud-Lösungen ist die Ackerschlagkartei jederzeit erreichbar. Ein moderner, SSL-verschlüsselter Datentransfer sorgt zudem dafür, dass die Daten sicher übertragen werden.

„Die GS agri ist gemeinsam mit Ihren Landwirten in den letzten Jahren neue Wege in der Ackerbauberatung gegangen. Es wurde an vielen kleinen und großen Schrauben gedreht, um vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen weiter erfolgreichen Ackerbau zu betreiben. Mit Acker24 gehen wir nun den nächsten Schritt, um diesen Weg weiter fortzuführen“, schlussfolgerte Jürgen Diers am Ende seines Vortrags.

Kurzvorträge von Andreas Göken und Ludwig Ferneding aus der GS agri Acker- und Pflanzenbauabteilung über Saatgutempfehlungen für die Herbstaussaat sowie über aktuelle Informationen zum Thema Pflanzenschutz rundeten das Programm ab.

Jeder Landwirt hat die Möglichkeit die Ackerschlagkartei bis Ende 2017 kostenlos zu testen. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an unsere Kollegen auf den Geschäftsstellen, unsere Außendienstmitarbeiter oder an Jürgen Diers in Schneiderkrug (Tel.: 04447/802-210) oder informieren Sie sich online unter www.acker24.de. Ein Imagevideo mit den Erläuterungen zur neuen mobilen Ackerschlagkartei finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.gs-agri.de.
 

Voll besetzter Saal im Gasthof Freiling in Bühren

Voll besetzter Saal im Gasthof Freiling in Bühren

Jürgen Diers, Abteilungsleiter Acker- und Pflanzenbau

Jürgen Diers, Abteilungsleiter Acker- und Pflanzenbau

Andreas Göken, Beratung Saatgut

Andreas Göken, Beratung Saatgut

Heinz Neesen, Geschäftsführer der GS agri

Heinz Neesen, Geschäftsführer der GS agri

Ludwig Ferneding, Beratung Pflanzenschutz

Ludwig Ferneding, Beratung Pflanzenschutz