06.11.2018

News

GS agri meistert Herausforderungen und investiert in die Zukunft

Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2017

Die Landwirtschaft war im vergangenen Jahr durch viele Herausforderungen geprägt. Die GS agri eG meisterte diese erfolgreich. Das bestätigen die Zahlen, die die Schneiderkruger Genossenschaft am Montagabend auf ihrer Generalversammlung in Thüle den etwa 270 Anwesenden vorstellte.

„2017 war ein erfolgreiches Jahr für die GS agri“, fasst Geschäftsführer Cord Schiplage zusammen und ergänzt: „Den Umsatz konnten wir mit 336 Millionen Euro auf hohem Niveau halten und blicken positiv in die Zukunft.“ Aufgrund der guten Ertragslage schlug der Vorstand die Ausschüttung einer Warenrückvergütung in Höhe von 2,2 Millionen Euro an die Mitglieder vor. Diesem Vorschlag stimmten die Mitglieder einstimmig zu. Damit hat die GS agri seit der Fusion in 2006 insgesamt 28,4 Millionen Euro ausgeschüttet. 2.919 Mitglieder sind der Genossenschaft derzeit angeschlossen.

Investition in die Zukunft
Nach dem Neubau einer Düngemittelhalle am Standort Lastrup (Investition etwa 2 Millionen Euro) entsteht derzeit in Leeste (Kreis Diepholz) eine neue Geschäftsstelle. Diese soll den Standort mitten im Ortskern ersetzen. Rund 4,5 Millionen Euro werden in eine neue Düngemittelhalle mit Siloanlagen, eine Lagerhalle für Sackwaren sowie einen Shop für den landwirtschaftlichen Bedarf investiert. Auch in Friesoythe entsteht mit ähnlicher Investitionssumme ein neuer Standort. Hier wird ein neuer Haus- und Gartenmarkt sowie eine Tankstelle und ein Lager für Getreide, Dünge- und Pflanzenschutzmittel errichtet. Durch die Investitionen wird die Schlagkraft und Leistungsfähigkeit gesteigert und die GS agri bleibt ein starker Partner in der Region.

Geschäftsbereiche entwickeln sich gut
Hauptgeschäftszweig der GS agri ist nach wie vor die Produktion und der Vertrieb von hochwertigem Mischfutter. Die verkauften Mengen hielten sich weiterhin auf hohem Niveau. Auch die Geschäftsbereiche Acker- und Pflanzenbau, Energie und Brennstoffe, Baustoffe sowie die Haus- und Gartenmärkte trugen zum Erfolg der Genossenschaft bei. Die Umsätze erreichten in allen Bereichen ein hohes Niveau. Zur weiteren Optimierung der Logistikprozesse ist in diesem Jahr der neue Geschäftsbereich „Logistik“ entstanden und organisiert den Fuhrpark sowie die Lkw-Werkstatt.

Eigenkapital gesteigert
Das Eigenkapital konnte im letzten Jahr auf 63,7 Millionen Euro weiter gesteigert werden. „Damit ist die GS agri für die Zukunft sehr solide aufgestellt und für neue Herausforderungen finanziell gerüstet“, stellt Engelbert Klövekorn, Geschäftsführer und Finanzverantwortlicher der GS agri, heraus.

Digitalisierung unterstützt Kunden
Die Entwicklung von Onlineportalen und Apps (Beispiel „Acker24“ und „Futter24“) ist fester Bestandteil der Digitalisierungsstrategie und wird konsequent weiter vorangetrieben, um die Mitglieder und Kunden optimal zu unterstützen.

Wahlen der Generalversammlung
Josef Möhlmann, stellvertretender Vorsitzender des scheidet wegen Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren satzungsgemäß aus dem Gremium aus. Die Generalversammlung wählte einstimmig den 39-jährigen Agraringenieur Thomas Gardewin aus Ermke, der somit ab sofort das Gremium ergänzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Fröhle stellte sich der turnusmäßigen Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt.

Gastredner
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Generalversammlung sprach Prof. Dr. Ulrich Reinhardt zum Thema „Konsumwelt 2025 – zwischen Schnäppchenmentalität und Serviceoffensive“. Als renommierter Zukunftswissenschaftler schlug er den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft. Laut Umfragen hätten die meisten Deutschen Angst vor der Zukunft. Sie würden lieber in der Vergangenheit leben statt in der Zukunft. Reinhardt kam dabei zu dem Schluss, dass sich grundsätzliche Probleme der Welt immer weiter verbessern würden. Er versprach: „In Zukunft wird alles besser sein, als in der Gegenwart oder der Vergangenheit“. Historisch gesehen habe sich immer alles weiter entwickelt. Auf große Herausforderungen würden mit der Zeit immer Antworten folgen. Dabei würden allerdings natürlich Veränderungen auf die Menschen zukommen. Die 2.500 Jahre alte Aussage des griechischen Philosophen Heraklit „Nichts ist so beständig wie der Wandel“, sei daher immer noch hochaktuell. Er forderte die Anwesenden auf, mutig zu bleiben. Dass für Unternehmen das Vertrauen ihrer Kunden der Schlüssel zum Erfolg sei, bestätigten andere aufgezeigte Praxisbeispiele und Umfrageergebnisse. Mehr Service anzubieten, würde den Unternehmen weniger kosten, als es bringen würde.

Die Mitglieder sind sich einig und stimmen einstimmig für die Warenrückvergütung sowie die Personenwahlen

Die Mitglieder sind sich einig und stimmen einstimmig für die Warenrückvergütung sowie die Personenwahlen

Vorstandsvorsitzender Hubertus Meyer (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Fröhle (rechts) bedanken sich bei Josef Möhlmann und begrüßen gleichzeitig Thomas Gardewin neu im Aufsichtsrat

Vorstandsvorsitzender Hubertus Meyer (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Fröhle (rechts) bedanken sich bei Josef Möhlmann und begrüßen gleichzeitig Thomas Gardewin neu im Aufsichtsrat

Die geschäftsführende Vorstände Cord Schiplage (links) und Engelbert Klövekorn (rechts) blicken zusammen mit den Vorsitzenden Hubertus Meyer (Vorstand) und Heinz Fröhle (Aufsichtsrat, Bildmitte) auf ein gutes Jahr zurück

Die geschäftsführende Vorstände Cord Schiplage (links) und Engelbert Klövekorn (rechts) blicken zusammen mit den Vorsitzenden Hubertus Meyer (Vorstand) und Heinz Fröhle (Aufsichtsrat, Bildmitte) auf ein gutes Jahr zurück

Geschäftsführender Vorstand Cord Schiplage präsentiert den Mitgliedern einen guten Jahresabschluss

Geschäftsführender Vorstand Cord Schiplage präsentiert den Mitgliedern einen guten Jahresabschluss

Der renommierte Zukunftswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Reinhard sprach als Gastredner zum Thema „Konsumwelt 2025 – zwischen Schnäppchenmentalität und Serviceoffensive“

Der renommierte Zukunftswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Reinhard sprach als Gastredner zum Thema „Konsumwelt 2025 – zwischen Schnäppchenmentalität und Serviceoffensive“