02.07.2021

News

Die Generalversammlung der GS. Gemeinsam wachsen mit der Region.

Nachdem die letztjährige Generalversammlung der GS aufgrund der Umstände rund um die anhaltende Pandemie abgesagt werden musste, haben sich die Verantwortlichen der GS in diesem Jahr für eine hybride Umsetzung entschieden. Den Umgang mit digitalen Events haben wir bereits erfolgreich Anfang des Jahres bei der alljährlichen „Frühjahrsveranstaltung“ umgesetzt. „Das war der erste Schritt und mit der Generalversammlung sind wir den nächsten gegangen“ so Cord Schiplage, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der GS agri eG. „Es war bis zum Zeitpunkt der Einladung nicht klar, wie sich die Pandemie entwickeln würde, daher haben wir uns für eine hybride Durchführung entschieden.“. Das Konzept ging auf. Die Mehrzahl der teilnehmenden Mitglieder waren über ein eigens eingerichtetes Onlineportal zugeschaltet. Hinzu kam ein Großteil der 440 Personen starken Belegschaft.

Dabei wurde die Bühne genutzt, um die erfolgreichen Geschäftsjahre 2019 und 2020 zu präsentieren sowie den Mitgliedern eine Möglichkeit zur Partizipation zu bieten. Die zurückliegenden Geschäftsjahre waren für alle Beteiligten der GS eine Herausforderung. Nichts desto trotz konnte die GS im Jahr 2019 und 2020 insgesamt eine Umsatz- und Gewinnsteigerung erzielen. Ein wichtiger Treiber hierfür ist das breit aufgestellte Dienstleistungs- und Warenportfolio rund um die Bedürfnisse der Region. „Auch konnten wir das bilanzielle Eigenkapital in 2020 erfolgreich um rund 4 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 steigern“ sagt Engelbert Klövekorn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der GS agri eG und unter anderem verantwortlich für die Finanzen der Genossenschaft. Die Anzahl der Mitglieder blieb stabil bei rund 2.900.

Große Projekte in Richtung Zukunft gab es auch in den vergangenen zwei Jahren. Unter anderem investiert die GS in Garrel in die Wiederinbetriebnahme des Schienenanschlusses mit dem Ziel, ab 2023 Rohwaren per Zug anliefern lassen zu können. Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft ist die strategische Allianz im Projekt „MehrWert“ zusammen mit der LBDamme rund um die Themen Futtermittelproduktion, Digitalisierung und Nährstoffmanagement. Erste Erfolge sind bereits für Kunden beider Genossenschaften spürbar. Auch der digitale Marktplatz für Landwirte „akoro“ wird in den kommenden Monaten weiter getestet und verfeinert. „Als gemeinsames Projekt mit verschiedenen Raiffeisen-Genossenschaften möchten wir als GS unseren Mitgliedern und Kunden zukünftig weitere Kanäle zur persönlichen Zusammenarbeit anbieten“ so Cord Schiplage.

Eine Premiere war dabei nicht nur die hybride Generalversammlung, sondern auch die Vorstellung des neuen Erscheinungsbildes der GS. Um zukunftsfähiger aufgestellt zu sein und die Maßnahmen in Richtung Kunde, Mitglied und Mitarbeiter weiter zu optimieren, haben sich die Verantwortlichen bei GS für eine neue Markenstrategie entschieden. Diese bedeutet, dass die GS als Dach für die Bereiche GS agri, GS bio, GS energie, GS haus & garten und GS bau steht. Damit wollen wir unter anderem die breite Angebotspalette an Dienstleistungen und Waren für unsere Region wahrnehmbarer machen. „Die Generalversammlung ist dabei nur der Startschuss. In den folgenden Monaten werden wir schrittweise unser Erscheinungsbild nach außen anpassen“ sagt Jana Scholz, Abteilungsleiterin für Personal und Marketing. Neben der Wahl der beiden neuen Aufsichtsratsmitglieder Christian Mucker und Mike Wienöbst wurde auch Heinz Fröhle nach 35 Jahren als ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied aus Altersgründen verabschiedet.